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Der wahre Zusammenhang zwischen meinem Studium und mir!

– Das hat mich wirklich zu meinem Studium getrieben –

Immer wieder wird man im Leben nach seinem Werdegang gefragt, immer wieder muss man sich dafür rechtfertigen und immer wieder steh ich doch etwas ungewiss vor dieser Aussage oder stoße auf eher weniger Verständnis zu meinem Studium.
Mein Abitur habe ich in Fachrichtung Technik absolviert. Warum? Ich begründe es meist so, dass ich nie einen Sozialen Beruf ausüben wollte, genauso wenig wie einen Wirtschaftlichen. Das klingt dann meist so, als ob ich das Einzige, was übrig war, gewählt habe! Ganz so ist es aber auch nicht.
Ich hatte noch nie einen genauen Plan, was aus mir werden soll. Ich bin einfach nicht der Typ für einen „geregelten Weg„!

Ich will aber etwas schaffen!
Ich strebe danach die Welt wieder ein kleines bisschen heller zu machen und das leuchten in die Kinder Augen zurückzubringen. Wie? Das wusste ich nie, aber ich war mir sicher, dass alles im Leben so kommt, wie es kommen soll.

Ich packe gern selbst mit an, deswegen wurde es vermutlich die technische Schiene! Obwohl ich Mathe & Physik verfluchte und auch nie verstand, habe ich ein Studium angestrebt. Ein Bachelor of Engineering! Ich begann vor genau zwei Jahren mein Studium für Energie- und Umweltmanagement an der Hochschule in Mittweida. Davor wollte ich erst Architektur, Bauingenieurswesen, International Business und Umweltmonitoring Studieren. Ich war mir also mal wieder nicht wirklich sicher, was aus mir werden sollte, aber irgendwie bin ich auf dieser Bahn gelandet und fahre heute noch, mit etwas quietschenden Reifen auf genau derselben Spur entlang. Nur heute, aus einem etwas anderem Blickwinkel als damals!

Ich gehöre also jetzt zu den Baumkuschlern und Ökos?!

Meist werde ich schief angeguckt oder belächelt, wenn man mich nach meinem Studium fragt.
„AHA, und was kann man dann damit machen?“ Ich antworte immer wieder, ALLES!
Ich kann immer machen und werden, was ich will. Leg ich mich mit einem Studium etwa auf ein Berufsfeld fest?
Ich verbitte mir eigentlich diese eingeschränkte Denkweise, aber es ist keinem zu verübeln, schließlich bekommen wir es so von Kind auf in unser Hirn gestampft. Wer übt seinen gelernten Beruf denn heutzutage noch aus? Die meisten wechseln Ihren Job mehr als ein Mal im Leben, warum auch nicht?

Der wahre Zusammenhang zwischen meinem Studium und mir?

Ich möchte etwas verändern, möchte die Welt nicht so zerfallen sehen wie jetzt. Ich möchte meinen Kindern ebenfalls die schönen Dinge zeigen, welche meine Mama mir in meiner Kindheit gezeigt hat. Schnee, Blumen und die Schönheiten der Natur. Ich hab dies alles nie zu schätzen gewusst, war mir all dessen nie bewusst. Wie denn auch, wenn man es nicht selbst miterlebt?!
Meine Kinder sollen wieder Schnee sehen, sollen nicht mit Pokemon Go aufwachsen, sondern sollen sich an der Natur erfreuen und ihre Augen nicht auf flackernde Bildschirme richten. Doch vor allem sollen sie überhaupt noch die Möglichkeit bekommen, auf dieser Erde zu leben und das geht nur, wenn sich etwas verändert. Vor allem, die menschliche Denkweise!

Ich bin aber kein ÖKO?!

Ich finde, ÖKO hat sich in unserer Gesellschaft schon zu einer Art Schimpfwort entwickelt. Doch warum?
Du kaufst dein Obst und Gemüse nicht im Supermarkt, sondern erntest es aus Deinem eigenen Garten? ÖKO! Du trägst Klamotten aus Leinen und Baumwolle? ÖKO! Und genau deswegen entstehen Ungereimtheiten, Missverständnisse, Verachtung und zum Schluss Kriege, welche unsere Welt zu der Macht, die sie gerade ist.
Alles nur, weil Menschen anders leben wollen, als DU es vielleicht tust? Weil Menschen doch noch an die Zukunft auf dieser Erde denken und mit Ihren mitteln etwas versuchen zu verändern? Es ist schon schlimm genug, dass wegen Religiösen Missverständnissen Grundgesetze missachtet werden, aber müssen wir deswegen unsere Welt, auf der wir leben, ebenfalls Missachtung schenken?

Ich selbst fahre Auto, trinke aus Plasteflaschen, trage Kleidung von H&M und ja, auch ich kaufe mein Gemüse ab und an im Supermarkt! Ich lebe so, wie die meisten von uns. Nehme ohne nachzudenken eine Plastiktüte für die neuen Sachen und denke nicht über irgendwelche nachträglichen Umweltschäden nach! Wir tun das alles ohne Hintergedanken, doch allein damit tragen wir alle dazu bei, dass unsere Kinder nie wieder echten Schnee zu Gesicht bekommen.
Schande über mich?

Die Wahrheit über mein Studium und mich

HINSEHEN LOHNT SICH!

Mein Studium war nicht immer einfach, nicht immer fair, aber genau das hat es mir gezeigt! Es hat mir die Augen geöffnet, genauer hinzusehen und mir klar gemacht, das wir nur diese eine Welt haben.

Ich habe viel gelernt in den ersten 4 Semestern, viel unnützes Zeug, aber vor allem hab ich gelernt, das jeder seines eigenen Glückes Schmied ist und wir alle unterschiedliche Denkweisen haben. Die einen setzen sich das Ziel, in einem großen Umweltunternehmen zu arbeiten, die anderen tüfteln an neuen Umwelttechniken und ich?
Wir wollen alle in erster Linie eines, dass Umweltbewusstsein der Menschen wecken!

Aber was ist dann überhaupt mein Ziel? Was will ich denn verändern, wenn ich selbst bisher nicht mal leben kann, was ich gelehrt bekomme?

Zusammenhänge schaffen! Ein komplett Ökologisches leben ist allein vom Finanziellen her so gut wie unmöglich für mich, bzw. für wahrscheinlich die meisten von uns, aber wieso kann man den z.B. Supermark und den eigenen Garten nicht miteinander verbinden? Wieso kann man Haute Couture Kleider nicht mit nachhaltigen Stoffen verbinden?
Man kann alles! Genau hier liegt mein Ziel. Ich möchte, dass jeder anfängt, darauf zu Achten nachhaltiger zu leben, auch wenn nur ein bisschen. Ich möchte Euch Mode vorstellen, die nicht „typisch Öko“ ist, aber trotzdem nachhaltig. Ich möchte nicht dieses geregelte 0815 Leben, ich will Euch zeigen, wie man schon mit kleinen Dingen, die Welt ein bisschen verbessern kann.

„Ökos“ dürfen keinen Blog haben? „Ökos“ haben keinen Modegeschmack? Ich werde Euch das Gegenteil beweisen!

Denn wenn wir alle mal an die Erde nach unserer Generation denken, können wir uns vielleicht irgendwann mal auf die Schulter klopfen und unsere Kindes Kinder von oben im Schnee spielen sehen.

Dazu bedarf es keinen komplett neuen Lebensstil, sondern einfach einen etwas Aufmerksameren!

Welcome to a better World!

Mein Studium und ICH

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3 Comments

  • Reply
    Dagmar
    17. August 2016 at 16:22

    Sehr schöner Beitrag, der mir wirklich aus der Seele spricht. Diese Frage danach, was man damit macht nervt mich jedes Mal. Vor allem, weil ich es auch schon oft genug gehört und erlebt habe von Älteren, dass man im Grunde häufig sowieso nicht in dem Bereich arbeitet, den man einmal studiert hat. Aber wehe, man hat nicht BWL, Jura oder Medizin studiert… Ich selbst studiere Forstwissenschaften, und nein, ich will mal nicht Försterin werden. Vielmehr möchte ich im Anschluss meinen Master in Nachhaltiger Entwicklung machen und genau wie du, die Welt ein Stückchen besser machen.

    Bin übrigens gerade erst auf denen Blog gestoßen und werde ihn von nun an weiter verfolgen. Erstens, weil ich die Themen doch ansprechend finde, und zweitens du kommst aus Sachsen und wir müssen da irgendwie zusammenhalten. Bisher finde ich es immer sehr schade, dass so wenige von hier bloggen. Ich müsste auch mal meinen Hintern hoch bekommen, aber das steht auf einem anderen Blatt. ^^

    Freue mich auf weitere interessante Beiträge.
    Woher ist eigentlich das erste Foto von diesem Beitrag? Die Lampe mit dem Hintergrund kommt mir so bekannt vor, ich kann sie nur nicht einordnen.

    • Reply
      Melanie Rausch
      22. August 2016 at 10:56

      Hallo meine Liebe,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar! WOW, Forstwirtschaft klingt auch mega Interessant und ich finde es toll, dass du auch daran noch anknüpfen willst.
      Der Zusammenhalt ist uns auch wichtig, weswegen wir jetzt 2-3 mal im Jahr #BLOST organisieren, ein Treffen um Blogger und Influenzier aus ganz Sachsen miteinander zu verknüpfen. Wenn du Unterstützung bei dem Aufbau deines Blogs benötigst, sag doch gern bescheid 🙂

      Liebste Grüße

      Melanie

  • Reply
    Die Sonnenbrille aus Holz - Melanie-Delavie
    22. August 2016 at 17:19

    […] deswegen hat das Thema Sonnenbrillen für dieses Jahr, immer noch nicht an Bedeutung verloren! Die Welt, ein kleines bisschen besser machen, das ist mein Ziel und dieses Verfolgen nun auch immer mehr Unternehmen. Dazu gehört auch TAS! Ein […]

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